Transaktionsanalyse (TA)

Die Theorien der Transaktionsanalyse (TA) nach Eric Berne sind einfach und verständlich formuliert. Die Modelle ermöglichen es, ein Verständnis für das eigene Denken, Fühlen und Handeln zu erhalten.

Ich verstehe Beratung dementsprechend auch als Hilfe zur Selbsthilfe und begegene Ihnen auf Augenhöhe und mit Wertschätzung. 

Ziel ist, dass Sie mit wachsendem Selbstvertrauen und zunehmender Eigenverantwortung die Lösungsfindung angehen und diesbezüglich immer autonomer und handlungsfähiger werden.

 

Die Transaktionsanalyse (TA) ist eine Theorie über die menschliche Persönlichkeit, die zwischenmenschliche Kommunikation und Interaktion. Sie orientiert sich am humanistischen Menschenbild und wurde vom amerikanischen Psychiater Dr. Eric Berne (1910-1970) begründet.

 

Die Transaktionsanalyse geht davon aus, dass jeder Mensch liebenswert und einzigartig ist und die Fähigkeit hat, eigenständig zu denken, zu lernen, Entscheidungen zu treffen und zu verändern. Dabei kann die Transaktionsanalyse auf verschiedenen Ebenen wirken: Die Persönlichkeitskonzepte der TA ermöglichen das Erkennen und Auflösen von eingeschränkten Gefühls-, Verhaltens- und Denkmustern.

 

Durch die Beratung- und Therapiekonzepte gelingt die Förderung von persönlicher und beruflicher Kompetenz. Die Kommunikationskonzepte geben Einsicht in Interaktionsmuster und zeigen Optionen im Kontakt mit sich und anderen auf. Griffige und leicht verständliche Modelle bilden eine gute Arbeitsgrundlage für Supervision und Coaching.

(Quelle: Daniela Sonderegger-Dürst, ITZ, Wetzikon)

 

"Gewinner sein" in der Transaktionsanalyse (TA)

 

In der TA gibt es verschiedene Definitionen zum Thema "Gewinner" sein. 

 

Ein Gewinner ist nach Eric Berne jemand, der seinen Kontrakt mit sich selbst und der Welt erfüllt. Das heisst, er nimmt sich vor, etwas zu tun und führt es auch tatsächlich aus. Sein Kontrakt kann etwa darin bestehen, dass er sich vornimmt, 1000 Franken zu sparen. Erreicht er sein Ziel, ist er ein Gewinner. Endet er dagegen mit Schulden, ist er/sie ein Verlierer.

 

Die Mensch wird jedoch auch zu einem Gewinner, wenn er die Niederlage als Anlass nimmt, um seine Ziele und den Weg zur Zielerreichung neu überprüft und ggf. anpasst und weiter an seinen Zielen arbeitet. 

Ein Verlierer hingegen würde die Schuld bei sich selbst suchen oder dem Pech zuschreiben. Er/Sie würde den Mut gänzlich verlieren und z.B. das ursprünglich gesetzte Ziel als unwichtig abwerten ohne es erneut versuchen.

 

Im Unterschied zur Definition von Eric Berne beschreibt Rogoll einen Gewinner wie folgt:

Gewinner haben Freude und Freunde, lachen, geben und gewinnen Liebe, leben atmen tief, teilen, anerkennen und loben, können sich umstellen und ändern, sind offenherzig, bilden ihren Körper und Geist, spielen, singen, vertrauen, sind wirklichkeitsbezogen,... übernehmen Verantwortung für sich und bejahen sich und andere.

 

(Quelle: Bericht "Skript" von Angelika Glöckner, März 2013)